Abisko - Kebnekaise (2. Teil)
Abisko: Gesund und munter ins nächste Vergnügen
Nach einem kurzen Aufenthalt drinnen war ich körperlich wieder einigermaßen hergestellt, so daß ich wieder losfahren konnte, allerdings plante ich, die nächsten Nächte noch in einer Hütte zu verbringen. Durch den Riesenschnupfen hatten sich auch meine Pläne geändert. Jetzt fuhr ich in Abisko los, statt dort anzukommen. Der Weg war ausgesprochen ausgetreten von Fußgängern, aber das konnte mir den Spaß, wieder draussen zu sein nicht verderben und schon gegen Mittag war ich in Abiskojaure.
Abisko - Alesjaure: Geselligkeit und alte Bekannte
Nach einem langen Abend in netter runde kam ich erst spät los, dann ging es aber schnell rund. Temperatur und Wetter waren optimal für eine Skitour uind so fuhr ich etwas geistig abwesend den markierten Weg entlang. Auf dem Weg traf ich nun eine alte Bekannte und nach einem kurzen Plausch fuhr ich weiter. Die Hüttenwartin von Alesjaure kannte ich ebenfalls schon. Das ist doch ein nettes Wiedersehen jedesmal.
Alesjaure - Nallo - Tjäktjapass: Wieder im Zelt
An diesem Tag hatten sich ausnahmsweise ein paar Wolken vor die Sonne geschoben und so war es fast warm. Diese Wärme nutzte ich für einen interessanten Ausflug vom Kungsleden. Diesen verliess ich in östlicher Richtung bei Bossuscohka und traf beim Tjäktjapass wieder auf ihn. Meine Beine liessen keine weitere Übernachtung in einer Hütte in Folge zu und so schlug ich mein Zelt hinter dem Tjäktjapass auf. Am Abend begann es zu stürmen und zu schneien und so hatte ich eine gemütliche Zeltnacht.
Tjäktjapass - Ladtjovagge: Gelungenes Wetter
Nach der stürmischen Nacht war ich etwas besorgt, jetzt wäre wieder das Fjällwetter mit wochenlangem schlechtem Wetter ausgebrochen, aber das erwies sich als Irrtum. Es lag etwas Neuschnee, es wehte angenehm, die Sonne schien - perfekt. Ich genoss diesen Tag voll und ganz und schloss ihn im Zelt ab.
Ladtjovagge - Kiruna: ojeh.
Durch die kleine Krankheitspause hatte ich viel Zeit verloren und so musste ich über Nikkaluokta aussteigen und auch in diesem Winter lag dort nicht sehr viel Schnee. Ich wuchtete also meine Pulka über das blankes Eis und Steine, erreichte aber noch den frühen Bus nach Kiruna, so daß ich noch einkaufen konnte, bevor ich eine verdiente Dusche in der Jugendherberge nahm.
Kiruna - Hamburg: Abreise
Die Abreise erwies sich als unproblematisch und langweilig! Gerne wäre ich länger geblieben, aber der nächste Winter kommt bestimmt...