Kungsleden: Saltoluokta - Kvikkjokk
Bahnfahrt und Regen
Anfang August 2001: Nach einer etwa 40-stündigen Bahnfahrt erreichte der Zug endlich mit
viel Verspätung den Ort Gällivare, von wo aus es mit dem Bus, der glücklicherweise gewartet
hatte, nach Kebnats ging. Von Kebnats aus bestieg ich dann das Boot zur Saltoluokta Fjällstation.
Die Bus- und die Bootsfahrt musste ich mit etwa 100 Volksmusikfanatikern teilen, die an diesem
Wochenende ein großes Fest in der Fjällstation feierten. Eigentlich war das ganz lustig, nur
waren es so viele, dass es recht eng war. Ich baute das Zelt neben der Station auf, um in der
schönsten Sauna der Welt zu baden und zu duschen. Hier hat man in der Sauna eine tolle Aussicht,
entsprechend (für einige sicher gruselig) auch eine Einsicht. Da geht aber eh nie jemand längs.
Die ganze Zeit über regnete es im Strömen und es hörte nur kurz am nächsten Morgen auf. Das
waren dann die einzigen Stunden Sonne auf der ganzen Strecke nach Kvikkjokk.
Der Matschweg
Der Weg war also eine einzige Pampe und mit jedem Schritt sank ich tiefer in den Schlamm
ein. Dadurch konnte man die vielen Ruderbootüberfahrten im Regen echt gut genießen und das bei
solchen Überfahrten lästige Problem, dass die Schuhe nass werden könnten, stellte sich erst
gar nicht! Den ganzen Weg über traf ich immer wieder ein nettes deutsches Paar, das, wie
sich herausstellte, direkt vor meiner Haustüre wohnte und einem belgischen Paar. Alle vier
waren sehr nett und konnten gut Karten spielen. So endete diese Tour klatschnass in der
Jugendherberge von Kvikkjokk.
Berichte und Fotos von Sommertouren